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Alles ist möglich mit Vladimir Kush

Mai 10th, 2009

Eine Provinz in Spanien. Wie kleine Wachtürme stehen die Windmühlen in dem kniehohen Gras. Windmühlen? Moment mal… das sind doch keine Windräder sondern Schmetterlinge! Überdimensional große Schmetterlinge! Was haben die denn an den Windmühlen zu suchen?

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Solch ein Wahrnehmungs-Wirr-Warr ist bei den Bildern des neuen Kalenderkünstlers von Heye garantiert. Vladimir Kush heißt der Mann, der sich bestens darauf Versteht unsere Sinne in die Irre zu treiben, denn eines sollte man bei dem russischen Künstler wissen: Nichts ist so, wie es auf den ersten Blick scheint. Das stellen auch die 12 Monatsblätter des Vladimir Kush Kalender 2010 unter Beweis. Neben den bereits oben erwähnten Schmetterlingswindmühlen gibt es viele weitere Kuriositäten zu entdecken, so offenbart Kush zum Beispiel, dass Maria samt Christkind in der Mitte eines riesigen Buches haust oder dass ein aufgeschnittener Apfel große Ähnlichkeiten mit einem Schmetterling hat. Die Fantasie des Russen scheint keine Grenzen zu kennen.

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Aufgewachsen ist Vladimir Kush in einem Dorf nördlich von Russland. Sein Vater, ein Mathematiker, konnte Kush schon früh für räumliches Denken begeistern, nur dass der Sohnemann seine Wahrnehmungen nicht in Zahlen, sondern in Bildern zum Ausdruck brachte. Kush träumte davon, irgendwann die endlosen Weiten der Welt zu erkunden und seine Entdeckungen der Menschheit wie durch ein Teleskop vor Augen zu halten. In seiner kindheitlichen Naivität brachte er all das zu Papier, was ihn im Alltag faszinierte. Dabei hatte Kush bereits im Alter von vier Jahren ein Auge für die feinen Ähnlichkeiten von völlig artfremden Gegenständen. Der Berg wurde zu einem Gesicht, wenn er nur lange genug hinschaute, die Äderchen eines Blattes verwandelten sich zur Leiter und die Blütenblätter einer Blume ähnelten in seiner Vorstellung wallenden Kleidern. Im Alter von sieben Jahren besuchte der Maler eine Kunstakademie in Russland, wo er seine ersten surrealistischen Bilder zeichnete. Heute erinnern seine Werke stark an Künstler wie Schinkel, Vermeer und Salvador Dali. In einigen kreisen wird Kush sogar schon als Dali-Nachfolger gehandelt, da der Russe genauso wie der berühmte Surrealist häufig riesige Tieren und weite Landschaften darstellt. Typische Elemente, die in Vladimir Kushs Bildern immer wieder auftauchen sind Äpfel, Bücher, Rosen, das Meer und besonders häufig Schmetterlinge.
Auch wenn Vladimir Kush sich nicht wie sein Vater der Wissenschaft verschrieben hat, trägt er doch ein Quäntchen Dogmatismus in seinem Inneren und so verfolgt er mit seinen Bildern das Ziel den Menschen das Unmögliche möglich zu machen. Dazu müssen diese nur die Metaphern in seinen Werken entschlüsseln und den Code dafür findet man wohl irgendwo zwischen den Flügeln eines Schmetterlings.
Monat für Monat ein kleines Wunder entdecken. Das ist mit dem Vladimir Kush Kalender 2010 von Heye garantiert. Der beste Einstieg in die Welt des Unbekannten!

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